Smell of Protection
oder
Was ist ein Plagiat und was nicht
Da ja in der letzten Zeit häufiger über Plagiatsvorwürfe gesprochen wurde und das Thema recht interessant geworden zu sein scheint, möchte ich eine Sache noch einmal exakt klarstellen.
Mir gegenüber wurde geäußert, dass es bei einer Story von mir doch ähnlich war und ich Ideen aus einem Buch benutzt hätte und mich dafür niemand verurteilt hat. Da ich weiß, dass die entsprechende Person - der ich diesen Artikel vor dem Veröffentlichen gezeigt habe – eigentlich nicht der Verursacher dieses Gerüchtes ist (ich bezweifle sogar, dass der Verursacher den Roman von Lindsey gelesen hat...) und ich ausschließen möchte, dass hinter meinem Rücken fleißig weiter diskutiert wird, schreibe ich diese Erklärung.
Ich habe Smell of Protection geschrieben. In dieser Story startet Buffy von dem Stützpunkt DAYLIGHT auf dem Planeten Vampire aus und muss mitten in der Wildnis notlanden.
In dem betreffenden Roman „Wild wie deine Zärtlichkeit" von Johanna Lindsey fliegt die Hauptheldin Tetra de Arr mit ihrem eigenen Raumschiff durchs All und macht eine Notlandung auf dem Planeten „Sha-Ka-Ra“.
Wer sich daran hochziehen möchte, kann es tun. Ich hatte das Buch nicht mehr im Kopf, als ich Smell of Protection geschrieben habe. Ich schreibe jede Menge Storys, die im All spielen. Meine Helden landen andauernd auf irgendwelchen Planeten und manchmal machen sie auch Bruchlandungen.
Wenn wir anfangen wollen, solche Zufälle heraus zu suchen, müssen wir ganz andere Dinge ansprechen. Wer Smell of Protection kennt und den Roman von Johanna Lindsey gelesen hat, der weiß, dass es keine weiteren Gemeinsamkeiten gibt.
Eigentlich ist es einzig und allein die Notlandung, die beide Storys verbindet. Denn meine Buffy fliegt nicht einmal durchs All, sondern benutzt einen planetengebundenen Gleiter (einem Flugzeug vergleichbar). Ich könnte auch noch mehr Dinge aufzählen, die in Lindseys Roman passieren. Da wäre der Trank, den ein Mann zu sich nehmen kann, um nicht sexuell erregbar zu sein, die Bestrafung der Frau, wenn sie sich falsch verhält, und nicht zuletzt der Computer Martha, den Tetra immer bei sich hat und der ihr ständig Vorschriften machen will, wie sie sich zu verhalten hat. War da nicht auch noch ein Roboter, der für Tetras sexuelle Bedürfnisse zuständig war?
Ich könnte noch eine Menge mehr aufzählen, aber dann müsste ich das Buch noch mal lesen. Im Gegensatz zu Lindseys Roman, ist meine Story ziemlich ereignislos, denn es geht einfach nur darum, dass Buffy mit Hilfe des Vampirs Spike den Weg zurück zur Station DAYLIGHT findet und ihn auf diesem Weg näher kennen und lieben lernt.
Sollte doch noch jemand andere Gemeinsamkeiten finden, dann bitte ich denjenigen, mir das zu sagen. Ich will nicht ausschließen, dass auch in meinem Kopf die eine oder andere Idee aus einem Buch herumgeistert. Dazu lese ich zuviel. Ich bin die Letzte, die darauf aggressiv oder beleidigt reagiert. Aber ich werde sauer, wenn man Dinge miteinander vergleicht, die nichts miteinander zu tun haben.
Möchte sich irgendjemand zu diesem Thema noch äußern, dann kann er das gern tun. Ich bin auch gern bereit, Beiträge zu diesem Thema hier als Antwort zu veröffentlichen. Dazu reicht eine mail an mich:
Wenn nicht, ist es auch gut, denn wir alle wollen mit unserem Schreiben Spaß haben und nicht anfangen, uns wegen Kleinigkeiten zu streiten.
Und in diesem Sinne ein Appell an alle da draußen, die Gerüchte sowie Klatsch und Tratsch lieben:
Ehrlichkeit kann manchmal unangenehm sein. Aber ich achte sie höher als alles andere. Erst mich ansprechen, bevor Gerüchte in die Welt gesetzt werden. Denn wenn ich es erst im Nachhinein erfahre, kann ich sehr unangenehm werden. Vor allem, wenn die Gerüchte von der Wahrheit meilenweit entfernt sind.