Games

Ich weiß, viele von euch sagen, ich wäre spielsüchtig, aber das ist nicht so. Denn die unten aufgeführten Spiele sind die einzigen, die ich bisher gespielt habe. Natürlich stecke ich, wenn ich einmal spiele, auch eine Menge Zeit hinein. *g*

 

Monstersgame           Gothic            Harry Potter

 

Morrowind                    Fiesta

 

Meine Bewertung:

 

    Sehr empfehlenswert

        empfehlenswert

           macht Spaß, stellt aber keine hohen Ansprüche

               kann man ausprobieren

                    Schrott

 

 

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Monstersgame

 

Ein Spiel, mit dem ich schon eine Menge Leute genervt habe und wer es immer noch nicht weiß, der kann über diesen Link:

 

http://www.monstersgame.de/?ac=vid&vid=49678

 

noch einmal erfahren, wie blutrünstig ich sein kann. *lach*

 

Monstersgame wird im Internet gespielt. Es ist ein Duell zwischen Vampiren und Werwölfen, bei dem man an sich nicht viel zu tun hat, außer ab und zu die Seite aufzurufen und seinen Vamp/Werwolf versorgen. Das bedeutet, man lässt ihn jagen, einen Gegner angreifen, bildet ihn aus oder schickt ihn auf Arbeit. Man kann sich mit Waffen, Tränken und sogar mit einem Wächter versehen. All das kostet Gold, welches man nur ergattern kann, indem man auf die Jagd geht oder einen schwachen Gegner angreift, dem man ein wenig Gold abknöpfen kann.

 

Am Anfang dachte ich, oh Gott, was für ein Mist, aber langsam wird man süchtig davon.

 

Wie süchtig Monstersgame macht, sieht man schon an der Anzahl der Server auf denen gespielt wird. Im Moment sind es elf und es wurden auch Server in anderen Ländern gestartet (Großbritannien, Spanien, Portugal, Türkei…)

 

Meine Bewertung:

(den Punktabzug gebe ich, weil man keinen Einfluss auf die Kämpfe oder die Jagd nehmen kann)

 

 

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Gothic I und II

 

Gothic ist für mich das Rollenspiel schlechthin. Gespielt wird es am PC und man braucht eine Menge Zeit. Ich glaube, ich habe Gothic I in 50 Stunden und Gothic II in fast 70 Stunden gespielt. Das ist die reine Spielzeit, die ich brauchte, um es zu beenden und dabei ist nicht eingerechnet, dass ich viele Szenen mehrmals spielen musste.

 

Gothic ist ein Rollenspiel. Das bedeutet, du übernimmst einen Charakter, der am Anfang natürlich sehr schwach und unausgebildet ist und führst ihn durch das Spiel. Es gibt mehrere Wege, das Ziel zu erreichen und deine Handlungen haben darauf Einfluss. Je nachdem, wie du die Spielfigur agieren lässt, wie du sie in verschiedenen Situationen reagieren lässt, ergibt sich der weitere Verlauf des Spiels.

 

Allein die Spielgrafik ist fantastisch. Du bewegst die Figur durch die Gothicwelt (die riesengroß ist und sogar einen Tag/Nacht-Rhythmus hat), lernst sie kennen, triffst verschiedenen Menschen, die dir weiter helfen oder auch nicht, mit denen du handeln kannst, die dir den Weg beschreiben oder dir sagen, was du tun sollst. Manchmal musst du Aufträge erledigen, um Erfahrung zu sammeln oder um an Geld zu kommen.

 

In beiden Gothicspielen musst du dich zwischen drei Wegen entscheiden. In Gothic I konnte man seine Figur als Magier, als Templer oder als Söldner spielen lassen. In Gothic II war es entweder als Magier, Söldner oder als Soldat spielen. Je nachdem, was du gewählt hast, musst du natürlich dafür sorgen, dass deine Figur in bestimmten Fähigkeiten ausgebildet wird. Als Magier brauchst du auf alle Fälle magische, bei den beiden anderen sind die kämpferischen Fähigkeiten wichtiger.

 

Am Anfang, wenn du noch sehr schwach bist, musst du aufpassen und den stärkeren Raubtieren, Dämonen und Räubern ausweichen. Später machst du sie einfach nur platt, wenn sie sich dir in den Weg stellen. *g*

 

Das Spiel macht Spaß und ist ein lustiger Zeitvertreib. Wenn man sie denn hat… Also ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man einmal drin steckt, vergisst man alles um sich herum…

 

Meine Bewertung:

 

 

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Harry Potter II – Kammer des Schreckens   

 

Okay, ich habe alle Bücher gelesen und als mir meine Kollegin die CD mit dem Spiel gab, dachte ich, warum nicht mal reinschauen.

 

Wie üblich fand ich es am Anfang etwas langweilig und jetzt steck ich mittendrin und will nicht wieder aufhören. *g* Ich kenne mich mit Spielen nicht allzu gut aus, weiß also jetzt gar nicht, welcher Kategorie ich es zuordnen soll.

 

Du spielst als Harry Potter und eigentlich das Buch durch. Dabei musst du verschiedene Aufträge erledigen, die alle im Zusammenhang mit der Handlung des Buches stehen. Im Laufe des Spiels lernst du verschiedene Zauber, die du auch erst ab diesem Zeitpunkt benutzen kannst. An sich kann man nicht viel verkehrt machen, man muss verschiedene Herausforderungen bestehen und dann geht das Spiel weiter. Und manchmal muss man etwas zehnmal machen, ehe man es schafft, weil es doch ab und an eine gewisse Geschicklichkeit erfordert.

 

Was mir nicht gefallen hat, ist, dass man nicht an jedem beliebigen Punkt zwischenspeichern kann. Und man kann auch nicht verschiedene Speicherstände ablegen, um eventuell an einem früheren weiter zu machen, weil man sich verrannt hat. Das ist sehr blöd, ich stand nämlich plötzlich und kam nicht weiter, weil ich nicht mehr genügend Lebensenergie hatte. Hier blieben mir nur zwei Möglichkeiten. Das ganze Spiel von vorn spielen (tut mir Leid, aber wie gesagt, Geduld ist eine große Schwäche von mir) oder etwas betrügen. *gg* Ich wette, ihr wisst, wie ich mich entschieden habe…

 

Ich hatte am Anfang (eigentlich hab ich die immer noch) ein paar Probleme mit der Bedienung der Tastatur und der Maus, vor allem bei der Anwendung der Zauber, aber lacht ruhig über mich. Vielleicht bin ich doch zu alt für solche Spielchen. *zwinker*

 

Die Grafik gefällt mir, auch wenn ich am Anfang etwas Schwierigkeiten hatte, mich in Hogwarts zu orientieren. So viele Etagen, die fliegenden Treppen (übrigens seeeeehrrrr cool *g*) und so viele Gänge. Ich bin einmal eine halbe Stunde durch das Haus geirrt, weil ich den Schlafsaal der Slytherins aufsuchen sollte und absolut nicht mehr wusste, wo der war.

 

Aber ich finde das Spiel sehr schön. Manchmal etwas stressig, aber empfehlenswert.

 

Meine Bewertung:

 

 

 

Morrowind

 

"Ein Fremder wird nach Morrowind kommen, unter einem bestimmten Zeichen geboren, jedoch ist weder der Zeitpunkt seiner Geburt bekannt, noch weiß man von seinen Eltern. Er soll durch seine Taten eine Legende dieses Landes werden."

Dass du selbst dieser Fremde bist, ist dir zu dem Zeitpunkt, an dem du auf der Insel Vvardenfell ankommst, natürlich nicht klar. Du weißt auch nicht, dass ein Fluch, ausgehend vom Roten Berg, einem Vulkan mitten auf der Insel, der von einer magischen Bariere umgeben ist, im Wiedererwachen begriffen ist und es deine Aufgabe sein wird, zu verhindern, dass Vvardenfell untergeht.

Wenn man die Insel an Bord einen Gefangenenschiffes erreicht, wird man von einem Beamten des "Zensur und Steueramtes" empfangen und kann in ausgiebiger Befragung seinen Charakter wählen. Allein das ist schon lustig bei der Vielfalt der Möglichkeiten, die es da gibt. Nebenbei, es gibt ein kleines Handbuch dazu, aber am Anfang bin ich immer der Meinung, ich brauche so was nicht^^ Bei diesem Spiel wurde mir schnell klar, dass man es braucht und vor allem die Karte, die man ebenfalls in Papierform vorliegen hat. Ich wählte also einfach mal die Rasse Dunkelelf und Kampfmagier, weil die mir am besten gefallen hatten.

Besagter Beamter zwangsrekrutiert dich bei den kaiserlichen "Klingen", die den Mainquest bestimmen, und entlässt dich mit deinem ersten Auftrag. Da stand ich nun in der Welt von Morrowind und lief einfach mal drauf los. Dieses Spiel hat mir gezeigt, dass man sich durchaus auch auf einer Insel verlaufen kann. Es ist so riesig und von der Grafik dreidimensional, ähnlich wie Gothic I und II, und absolut verwirrend in den Anfängen. Mich haben die Namen aufgeregt, die sich einfach kein Mensch merken kann.

Um deine Hauptaufgabe zu erfüllen - nämlich Morrowind zu retten, was dir aber zu dem Zeitpunkt nicht klar ist - musst du deinen schwachen Charakter erst einmal ein bisschen ausbilden. Und damit beginnt das Spiel. Ausbildung kostet Geld oder Übung. Geld bekommst du, indem du Aufträge erledigst, gefundene oder gestohlene Dinge verkauft (Anm. man sollte geklautes Zeugs nicht an den Besitzer verkaufen, der erkennt seine Sachen^^) oder es einfach Banditen abknöpft, die es in Morrowind zuhauf gibt. Nun und Übung ist recht langwierig... je öfter du eine Tätigkeit ausübst, umso mehr steigerst du deine Fähigkeit in dieser - es dauert nur.

Um Aufgaben zugeteilt zu bekommen, musst du dich verschiedenen Gilden und Häusern anschließen. In Morrowind kannst du dich allem und jedem anschließen, Hauptsache du hast zu tun, denn nur so kannst du deinen Charakter entwickeln.

Man sollte sich auch an gewisse Regeln halten, denn Vvardenfell verfügt über ein "Polizei"-System und ahndet Straftaten (Diebstahl, wenn man sich erwischen lässt - Unschuldige Bürger umbringen - in fremden Betten schlafen, um nur einige zu nennen^^) mit einem Kopfgeld oder Gefängnis oder es passiert dir, dass du die nächste Stadt betreten willst und alle Soldaten fallen über dich her. Ist mir natürlich nicht passiert, ich bin ein lieber Dunkelelf gewesen^^

Da die Insel so riesig ist und mich manchmal ein Auftrag von einem Ende zum anderen schickte und ich lieber erst mal alle Aufträge in der Gegend erledigen wollte, in der ich gerade war, wurde es langsam unübersichtlich. Man hat zwar ein Tagebuch, aber wenn das über 200 Seiten umfasst, ist das recht verwirrend.

Ich weiß nicht, wie viele Stunden ich gespielt habe und ich habe bei weitem noch nicht alles gesehen und erledigt, was ich erledigt sollte. Aber ich habe den Bösewicht, der am Roten Berg hauste, getötet, die magische Barriere ist gefallen und die Bewohner Vvardenfells liegen mir zu Füßen^^ Das Spiel endet damit nicht, man kann trotzdem weitermachen und noch all das tun, wozu man Lust hat.

Ich fand es toll. Etwas nervend war, dass all die bösen Tiere, die man auf einem weiten Weg aus dem Weg geräumt hat, beim nächsten Mal, wenn man dort entlang kam, wieder da rumhingen und ich von neuem kämpfen musste. Sehr gut fand ich, dass es immer mehrere Lösungen für eine gestellte Aufgabe gab. Wenn mir also einer sagt, bring den oder den um, seine Nase passt mir nicht, dann heißt das noch lange nicht, dass ich das tun muss. Mir widerstrebte sowieso, Leute umzubringen, die mir nichts getan haben^^

Alles in allem gebe ich dem Spiel fünf Sternchen, auch wenn ich manchmal verzweifelt bin, weil ich den Überblick über meine Aufgaben verloren hatte^^

Meine Bewertung:

 

Fiesta

http://fiesta-online.gamigo.de/

Dieses Spiel wurde mir durch meine Kollegin empfohlen. Es ist ein Online-Rollenspiel und das erste, was ich überhaupt gespielt habe. Interessant war für mich erst einmal, dass all die anderen Figuren, die da durch das Spiel laufen, tatsächlich Leutchen sind, die irgendwo auf der Welt auch vor dem PC sitzen und da ich im realen Leben etwas schüchtern bin, hatte ich anfangs Hemmungen, die einfach anzusprechen.

Das hat sich mittlerweile gegeben, denn allein kommt man in dem Spiel nicht weit.

Fiesta ist so aufgebaut, dass du vier Charaktere spielen kannst. Du hast die Wahl zwischen Magier, Priester, Krieger und Jäger. Da du vier Charas zur Verfügung hast, kannst du alle ausprobieren. Meine Wahl fiel auf den Mage, weil ich überall Mage spiele, aber ich fand es im Nachhinein eine schlechte Entscheidung. Der Aufbau des Spiel sieht vor, dass man in der Gruppe spielt. Am Besten mit einem Krieger, der die Monster bei sich behält, während der Magier und Bogenschütze als Fernkämpfer von weitem zuschlagen und der Priester aufpasst, dass keiner stirbt. In der Realität ist das nicht immer möglich, d.h. man ist als Magier auch mal allein und da Fernkämpfer wenig Leben und Verteidigung haben, ist man laufend tot.

Anfangs konnte ich noch drüber lachen, aber je höher man im Level steigt, umso frustrierender ist es, da man mit jedem Tod Erfahrungspunkte verliert und die mit steigendem Level steigen.

Aber erstmal zum Spiel. Du beginnst ganz klein, holt durch irgendwo in der gesamten Welt Aufträge ab, erledigst die und bekommst dafür Geld und Erfahrung. Mit dem Geld kaufst du Ausrüstung oder lernst neue Fähigkeiten. Mit steigender Erfahrung steigst du im Level - eigentlich genauso wie in jedem Rollenspiel. Jedes neue Level bringt dir neue Aufträge.

Die Grafik ist fantastisch und auch der Aufbau der Welt an sich. Durch Portale gelangt man in die verschiedensten Spielräume, kann sich laufend oder per Pferd vorwärtsbewegen, man kann lernen Sachen zu produzieren und kann diese auf den verschiedenen Märkten handeln.

Man kann dieses Spiel komplett kostenlos spielen. Allerdings gibt es den sogenannten Item-Shop, in dem man für richtiges Geld nützliche Dinge erwerben kann, die das Spielen erleichtern. Ich habe mich anfange geweigert, Geld in ein Spiel zu investieren, aber irgendwann ist der Reiz zu groß. Viele Sachen sind nur lustig: andere Kleidung, ein besseres Aussehen oder ein niedliches Reittier - man braucht sie nicht. Andere dagegen fand ich zum Schluss als Mage wirklich nötig, auch wenn behauptet wird, man könne das Spiel auch so spielen: der Segen Tevas, der verhindert, dass ich beim Tod Erfahrung verliere.

Man lernt andere Leute kennen, man hat Spaß, aber man steckt auch eine Menge Zeit hinein und da war ich bei Weitem nicht die Verrückteste. *g*

Als Nachteile des Spiel würde ich aufzählen: Je höher das Level, umso weniger Aufträge hat man und umso mehr Erfahrung braucht man, um ins nächste Level zu kommen. Es hat mich genervt, einerseits immer nur dasselbe zu tun und Wiederholungsaufträge zu erledigen oder gar keine mehr zu haben und nur dumm durch die Gegend zu rennen und Monster zu töten. Dazu kam, dass ich als Magier laufend starb, was mich noch mehr frustriert hat.

Nachdem ich dann weniger Zeit hatte und fand, dass es nicht lohnt, dann Geld in den Segen Tevas zu investieren (die Gegenstände hatten immer eine bestimmte Tageslaufzeit), habe ich ein bisschen mit einem neuen Chara als Priester gespielt. Im Gegensatz zum Magier braucht ein Priester ziemlich lange, um ein Monster zu töten, da seine Kampfstärke nicht sonderlich hoch ist, aber man stirbt nicht. Ein Priester kann sich während des Kampfes selbst heilen, er kann andere, die gestorben sind, innerhalb einer bestimmten Frist wiederbeleben und er kann seine Lebensenergie erhöhen (ab einem bestimmten Fähigkeitslevel). Der Magier ist die stärkste Person in dem Spiel, nützt der aber nichts, wenn die Verteidigung so niedrig ist, dass man ein sogenannter One-Hit ist, wie manche so nett ausgedrückt haben.

Der Mage hat den Vorteil, dass man ein einzelnes Monster aus der Menge herauslocken kann, da er Fernwaffen einsetzen kann, aber das wiegt die Nachteile bei Weitem nicht auf.

Ich habe jetzt lange nicht gespielt - leider - aber ich kann dieses Spiel sehr empfehlen. Ich würde es auch nicht als Ballerspiel bezeichnen (was schon die Auswahl der zur Verfügung stehenden Waffen - Schwert, Bogen, Magie) zeigt), sondern eher als ein Fantasy-Spiel, in dem du mit Strategie und Gruppenzusammenhalt sehr weit kommen kannst. Das Spiel wird auch durch Game-Master überwacht, so dass Regelüberschreitungen geahndet werden können.

Meine Bewertung: