Lori Handeland
Nightcreatures- Serie
Blue Moon
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Blue Moon ist der Auftakt zu einer mittlerweile siebenbändigen Reihe von Werwolfbüchern. Auch dieses Buch ist in Ich-Form geschrieben und das war es, was mich wieder von Anfang an fasziniert hat. Genauso wie mich der Schreibstil der Autorin angesprochen hat, soweit ich das im Englischen beurteilen kann.
Jessi McQuade ist Polizistin in Miniwa, einer Kleinstadt in Wisconsin. Sie ist mit Herz und Seele Polizistin, hat aber neben ihrer Arbeit kaum Freunde und schon gar keinen Mann. Dass sie sich selbst für nicht sonderlich hübsch hält, über Männer gar nicht weiter nachdenkt und nur manchmal, wenn sie allein ist, Einsamkeitsanfälle bekommt, erfahren wir durch den herrlichen mitunter ironischen Erzählstil, über den ich einige Male richtig lachen musste.
Ihr Leben nimmt eine Wende, als sie bei einer Streife eine Frau trifft, die ein Wolf gebissen hat und sie sich auf der Jagd nach dem vermutlich tollwütigen Wolf macht. Plötzlich trifft sie mitten im Wald den Indianer William Cadotte - nackt. Hier schrie es mir geradezu: "Er war der Wolf!" entgegen, wie sonst wollte man erklären, was der Mann nackt mitten in der Nacht im Wald treibt? Ich habe das bis zum Ende des Buches nicht erfahren, ich nehme mal an, er rennt gern nackt durch den Wald... Eigentlich war das der einzige Punkt in dem Buch, der mir unlogisch erschien (also er tat das nicht nur einmal).
Jedenfalls ist Jessie nun damit beschäftigt, den Fall des riesigen tollwütigen Wolfes zu klären und gegen ihre Gefühle für diesen überaus gut aussehenden Indianer zu kämpfen. Da wir bedingt durch die Ich-Form hauptsächlich Jessies Gedanken erfahren, war ich während des Lesens ziemlich hin und her gerissen, wem ich glauben soll und welche Verdächtigung sich nun als richtig oder falsch erweist. Gewollt, denn Jessie kämpft mit dem gleichen Problem.
Sie findet heraus, dass sie gegen ein weitaus größeres Problem kämpft als sie sich vorstellen kann und sie glaubt es, trotz der Erklärungen des Jäger-Suchers, der ihr als Hilfe zur Seite gestellt wird, erst als sie sieht, wie ein Mensch zu einem Wolf wird. Wer ahnt auch, dass sie einer Werwolfarmee gegenüber steht, deren Wurzeln ins nationalsozialistische Deutschland reichen.
Was ich persönlich schade fand, ist, dass die Werwölfe diesmal die Bösewichte sind und sich daran auch nichts ändern wird. Auch an die Erklärungen, woher die Werwölfe kommen, musste ich mich erst einmal gewöhnen und ich nehme es jetzt einfach als gegeben hin.
Das Buch ist spannend und der Stil zusammen mit den Sprüchen, die die Hauptfiguren mitunter von sich gaben und über die ich stellenweise so lachen musste, klasse. Aus diesem Grund möchte ich natürlich auch wissen, wie es weiter geht und habe mir schon die nächsten Teile bestellt.
Hunters Moon - Teil 2
Hunters Moon ist der zweite Band der Nightcreatures-Serie von Lori Handeland. Ebenfalls in Ich-Form geschrieben erzählt jedoch diesmal Leigh Taylor, eine ehemalige Kindergärtnerin, deren Traum vom normalen Leben zerstört wurde, als sie durch einen Angriff von Werwölfen am „Hunters Moon“, auch „Blood Moon“ genannt, ihre gesamte Familie verlor. Leigh gab sich selbst die Schuld daran, da sie sich damals mit dem Werwolf Hector einließ, der durch dieses blutige „Opfer“ stärken werden wollte – etwas, was sie allerdings zu diesem Zeitpunkt nicht wusste.
Immer wieder ihre Schuld vor Augen, kennt Leigh seitdem kein anderes Ziel mehr außer: Rache. Es hilft ihr, die eigenen Schuldgefühle zu vergessen, wenn sie im Schein des Mondes die Kreaturen tötet, die ihre Familie ausgelöscht haben, und es hilft ihr für kurze Zeit zu vergessen.
Da Leigh mittlerweile eine der besten Jäger-Sucher ist, wird sie auf einen neuen Fall angesetzt und hier treffen wir auch Jessie und Will aus Blue Moon wieder. Leigh soll Jessie trainieren und gleichzeitig den neuen Fall lösen, denn in Crow Valley tauchen plötzlich tote Werwölfe auf. An sich nicht schlecht, denn nach Leighs Devise ist jeder tote Werwolf ein guter Werwolf, aber zu sehen, dass ein Werwolf einen anderen tötet, bringt sie zum Nachdenken. Und als dann plötzlich der weiße Werwolf auftaucht, den sie als Hector erkennt und der andere Werwölfe auffrisst, kommt alles durcheinander.
Leigh ist hin und her gerissen zwischen Hass, Freundschaft, Liebe und Vertrauen und kurz vor Ende, im Finale, kommt es noch einmal zu einer Entwicklung, die keiner voraussehen konnte.
Das Buch ist spannend geschrieben, die herrliche mitunter ironische Erzählweise und die tollen Dialoge bestechen auch hier wieder und es gefällt mir besser als das erste, denn plötzlich wird das erste Mal angedeutet, dass ein Werwolf nicht immer böse sein muss – aber ich will nicht zuviel verraten. Wie gesagt, ich mag lieber Bücher, wo übernatürliche Wesen nicht gleich „böse Dämonen“ bedeutet.
Einziges Manko dieses Teils war, dass Leighs Zusammentreffen mit dem toll aussehenden Damien wieder einmal damit begann, dass der gute Mann nackt durch den Wald rennt. Ich konnte nur die Augen verdrehen und wollte das Buch fast weglegen, weil ich Angst hatte, die gleiche Storyline vorgehalten zu bekommen wie bei Jessie und Will. Es war gut, dass ich es nicht getan habe, denn es ist wirklich lesenswert.
Dark Moon - Teil 3
Dark Moon erzählt diesmal die Geschichte von Dr. Elise Hanover, jene Virologin, die wir in den vergangenen Büchern schon kennengelernt haben und die ihr Leben der Forschung nach einem Serum zur Heilung von Werwölfen gewidmet hat. In diesem Buch erfahren wir gleich zu Beginn auch den Grund: Elise ist ein Werwolf. Sie wurde als Baby im Mutterleib gebissen und kam mit dem Virus zur Welt. Edward Mandenauer tötete ihre Mutter und nahm sie, aus ihr damals unerfindlichen Gründen, mit sich und zog sie auf. Er war nie der Vater, den sie sich wünschte, da er immer distanziert, ja fast gefühllos blieb – etwas, was sie zum damaligen Zeitpunkt nicht verstand.
Erst nach der ersten Verwandlung, ausgelöst durch die Liebe zu dem Collegestudenten Nic, ihrem Amoklauf als Werwolf über den Campus, und Edwards Auftauchen, dessen Verbindungen als Jäger-Sucher alles Geschehene vertuschte, machten ihr deutlich, dass er sie die ganze Zeit mit einer gewissen Abscheu beobachtet hatte und nur darauf wartete, dass so etwas passiert. Warum er sie nicht damals gleich getötet hatte, erfahren wir erst gegen Ende des Buches.
Edward stellte ihr das Ultimatum: Forschung im Auftrag der Jäger-Sucher oder eine Silber-Kugel im Kopf. Und so endete Elise in einem Forschungskomplex, vollkommen allein, ohne großen Kontakt zur Außenwelt mit dem brennenden Wunsch, eine Heilung für sich selbst zu finden. Aber das einzige, was sie bis dato finden konnte, war ein Serum, das die ihre Blutlust während des Vollmondes verdrängt.
All das erfahren wir zu Anfang und plötzlich taucht Nic, ihre Jugendliebe und mittlerweile FBI-Agent, in ihrem Forschungskomplex auf, weil er nach verschwundenen Personen sucht. Ein Blick auf die Liste sagt Elise, dass er genau die Personen sucht, die sie im Auftrag von Edward im Laufe der Zeit getötet hat – Werwölfe, die so stark waren, dass es ein normaler Jäger-Sucher nicht geschafft hätte.
Nach ein wenig Hin und Hergeplänkel und Elises plötzlicher Unfähigkeit, sich gegen Nics Anziehung zu wehren (dass sich die Frauen in hilflose triebgesteuerte Wesen verwandeln, sobald der Traummann des Buches auftaucht, nervt mich etwas - ein Glück, dass er diesmal Kleidung anhatte), verlässt Elise den Komplex, um nach den echten Forschungs-Wölfen zu schauen, die ein wenig durcheinander zu sein scheinen. Im Moment, als sie den Forschungskomplex verlässt, fliegt er in die Luft und mit ihm all ihre Forschungsergebnisse und die Werwölfe, die gefangen im Keller ihren Forschungszwecken dienten.
Elise steht plötzlich allein da und damit beginnt die Geschichte des Buches. Sie will Edward finden, da dieser eine Kopie ihrer Forschungen hat, und trifft ihn zusammen mit Jessie, Leigh, Will und Damien in Fairhaven. Nic lässt sich nicht abwimmeln und auch nicht durch Drohungen abschrecken und kommt mit.
Diesmal geht es um das Problem von „Witchie-Wolves“, irgendjemand erschafft eine Geisterwerwolfarmee, weil wieder mal jemand von der Weltmacht träumt, und plötzlich ist es Elises und Nics Aufgabe, dieses Problem zu lösen. Am Ende erfüllt sich Elises Lebenstraum, allerdings auf ganz andere Art und Weise als wir es je vermutet hätten. Und wenn ich das mal vorwegnehmen darf - mir gefällt diese Version sehr sehr gut.
Auch wenn mir diese Anziehung zwischen Elise und Nic zwischenzeitlich ziemlich auf den Geist ging, mochte ich dieses Buch noch besser als den zweite Band. Wir erfahren sehr viel neues über Werwölfe und auch über Edwards Vergangenheit, und dass Elise ein Werwolf ist, war für mich einer der Riesenpluspunkte, denn es zeigt, dass die Grenzen zwischen schwarz und weiß plötzlich zu verwischen beginnen, nachdem die kleine Armee, die wir bisher kennengelernt haben, nun schon aus zwei Werwölfen besteht. *gg*
Aber nach dem Ende dieses Buches wird wohl nun alles ganz anders werden. Ich lasse mich mal überraschen.
Crescent Moon Teil 4
Band 4 der Nightcreatures-Serie führt uns nach New Orleans, auch genannt: Crescent City.
Diana, ihrem Titel nach Crypto-Zoologin (keine Ahnung, wie man das auf Deutsch sagen würde) wurde beauftragt, in den Sümpfen nach einem Tier zu suchen, das es dort nicht gegen dürfte.
Diana lebt seit dem Tod ihres Mannes vor vier Jahren mit nur einem Ziel: Sie will beweisen, dass es die mysteriösen Ungeheuer, die ihr Mann suchte und von deren Existenz er überzeugt war, wirklich gab und somit seinen Namen, über den momentan alle nur lachen, reinwaschen und zeigen, dass er keineswegs verrückt war. So richtig glaubt sie nicht daran, aber sie hat dieses Versprechen gegeben, da sie kurz vor seinem Tod einen Streit hatten und er allein hinaus gegangen ist, um das Monster zu finden, und nie zurück kam.
Wie sollte es anders sein, Diana trifft in den Sümpfen erst einmal einen halbnackten Mann *Augen roll* Mysteriöse, halbnackte Männer mag Lori Handeland sehr und noch mehr mag sie, dass die Frauen ihrer Buchreihe ihnen dann absolut verfallen.
Lässt man diesen mich nervenden Teil weg besticht dieses Buch durch eine komplett andere Sichtweise und andere Hauptdarsteller. Diana befindet sich mitten in einer Welt, in der der Voodoo-Glaube etwas völlig normales ist, und um Erklärungen zu finden, wendet sie sich an Cassandra, eine Voodoo-Priesterin, die ihr eine gute Freundin wird.
Natürlich findet Diana in den Sümpfen kein Tier, was dort nicht hingehört, sondern einen Werwolf, dessen Herkunft jedoch auf so ganz andere Weise zu erklären ist als in allen bisherigen Büchern.
Ein Voodoo-Fluch liegt auf der Familie Ruelle, der den jeweils ältesten Mann zwingt, sich bei Halbmond (was ja zweimal pro Monat ist) in einen Wolf zu verwandeln und zu töten. Stirbt der Mann, geht der Fluch auf seinen Sohn über – ein Grund für den Sohn, dafür zu sorgen, dass der ältere Werwolf nicht stirbt. Der Sohn jedoch hat eine weitere Aufgabe: Er muss all die neuen Werwölfe, die sein Vorfahr erschafft, töten und am besten so, dass niemandem auffällt, was in den Sümpfen passiert.
Die Geschichte ist spannend und absolut glaubwürdig erklärt (wenn man diese komische sexuelle Hirnlosigkeit weglässt) und was mich besonders gefesselt hat, waren die Erklärungen zur Voodoo-Religion. Am Ende, als wir dann all die Hintergründe erfahren, tauchen auch Edward Mandenauer und seine Jäger-Sucher wieder auf, um das Problem der Werwölfe zu lösen und Elisa, die den Werwolf heilen soll. Dummerweise funktioniert es nicht richtig, denn dieser Werwolf wurde durch einen Voodoo-Fluch erschaffen und obwohl sie ihm seine Seele wiedergeben kann, bleibt der Fluch auf der Familie liegen.
Das Buch endet mit einer spannenden Vorschau auf den nächsten Teil. Denn der Fluch kann nur durch die Person von der Familie Ruelle genommen werden, die ihn auf sie gelegt hat und diese Person ist seit 150 Jahren tot. Jaaaaa, ich ahne, was jetzt kommt und ich bin total gespannt auf den nächsten Teil, in dem ich mehr über Voodoo und das Erwecken von Toten erfahre. *gg*
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Fast besser als all die anderen und ich habe es in drei Tagen verschlungen. Da ich den nächsten Teil auch schon hier liegen habe, werde ich mich jetzt gleich auf diesen stürzen.
Midnight
Moon - Teil 5
Der 5.Band der Nightcreatures-Serie führt uns nach Haiti mitten hinein ins
Voodoo-Land. Die Priesterin Cassandra, die wir schon aus Band 4 kennen, wird im
Auftrag der Jäger-Sucher dorthin geschickt, um heraus zu finden, ob es
tatsächlich möglich ist, die Toten wieder auferstehen zu lassen.
Der Fluch der Voodoo-Priesterin aus Teil 4 soll nur durch dieselbe wieder
rückgängig gemacht werden können und da diese Priesterin seit 150 Jahren tot
ist, ist ein Wiedererwecken die einzige Chance.
Wir erfahren ein wenig mehr von Cassandras Vergangenheit. Sie hatte geglaubt,
das perfekte Leben zu haben, an der Seite des geliebten Mannes und mit ihrer
kleinen Tochter Sarah. All das stürzt zusammen, als sie erfährt, dass ihr Mann
sein Geld im Drogengeschäft verdient und ihre Tochter innerhalb des
Drogenkrieges ermordet wird. Cassandra verrät ihren Mann an die Polizei und
erhält im Rahmen des Zeugenschutzprogrammes eine neue Identität: Priesterin
Cassandra.
Was niemand weiß ist, dass Cassandra mit ihrem Voodoo-Wissen ein ganz anderes
Ziel verfolgt. Gerüchten zufolge soll in den Tiefen der Berge Haitis ein
mächtiger Voodoo-Priester leben, der in der Lage ist, die Toten so zum Leben zu
erwecken, dass sie tatsächlich erneut leben und nicht nur willenlose Zombies
sind. Cassandra möchte ihre Tochter zurück und sie will mit allen Mitteln
dieses Ziel erreichen.
In Haiti angekommen sucht sie einen Führer, der sie zu diesem Voodoo-Priester
bringen kann und findet ihn in dem fantastisch aussehenden (wie sollte es
anders sein^^) Devon Murphy. Und *Trommelwirbel* Murphy hat all seine Sachen
an, als sie ihn das erste Mal trifft. Leider verwandelt sich auch Cassandra in
eine voll auf Sex orientierte Person, wenn sie mit Murphy zusammentrifft.
Nun ja, ich hatte mehr Erwartungen in dieses Buch gesetzt. Murphy und Cassandra
durchkämmen den Dschungel, finden den Bogor, Jacques Mezareau, der
tatsächlich in der Lage ist, sie in das Geheimnis der Erschaffung von Zombies
einzuweihen. Es folgt eine Story, die mich ein wenig an „Die Jagd nach dem
grünen Diamanten“ erinnert, denn für die Erschaffung der Zombies ist ein
riesiger Diamant nötig, auf den Murphy scharf ist und der der einzige Grund
war, warum Murphy Cassandra zu dem Bogor führen wollte. Allein kam er da
nämlich nicht hin, weil nur eine echte Priesterin mit dem Voodoo-Wissen den
Bogor
erreichen kann.
Die ganze Geschichte ist durchzogen von Cassandras Wunsch, der schon ein wenig
an Fanatismus erinnert, ihre Tochter wieder zu beleben. Mit dem Wissen um die
Erschaffung von Zombies kehrt sie nach New Orleans zurück und ruft die alte
Priesterin Mawu zurück ins Leben. Aber Mawu erscheint nicht als würde sie neu
beginnen zu leben, sondern als ein echter Zombie, wie wir ihn aus diversen
Horrorfilmen kennen.
Mawu erklärt ihr viele Dinge: Um einem Toten sein lebendiges Aussehen
wiederzugeben, muss der Bokor nicht nur ein
Bokor sein, sondern
selbst ein Lougaro – ein Gestaltwandler. Und sie erklärt, dass sie den
Fluch nicht zurücknehmen kann, das kann nur die Person selbst – durch ein
„endgültiges Opfer“. (ultimate sacrifice)
Sie bittet Cassandra, die Toten ruhen zu lassen und als Cassandra fragt, was
denn mit denen wäre, die eigentlich nicht hätten sterben dürfen, stellt Mawu
eine Gegenfrage:
“Who are you to say who should and should not die?”
Und sie sagt:
“Death is just the beginning.”
“Of what?”
“The
next adventure in our path.” (hier hab ich mal kurz eine Gänsehaut
bekommen^^)
Cassandra versteht erst ganz zum Schluss, dass jeder Zombie, egal wie real er
aussieht, ein Sklave ist und dass die Toten nicht wieder kommen wollen. Sie
schließt Frieden mit sich selbst und ihrer toten Tochter und sie erfährt für
sich selbst, was mit dem "ultimate sacrifice" gemeint ist.
Alles in allem ist das Buch eine gelungene Fortsetzung der ersten Bände und
absolut lesenswert.
Rising Moon - Band 6
Band 6 der Nightcreatures Serie führt uns wieder nach New Orleans. Anne
Lockheart, eine Privatdedektivin aus Philadelphia, reist nach New Orleans, weil
sie ihre jüngere Schwester Kathie sucht und ihr anonym ein Bild zugesandt
wurde, auf dem Kathie, die seit drei Jahren verschwunden ist, vor einer Bar
namens „Rising Moon“ zu sehen ist.
Annes Lebensinhalt besteht seit drei Jahren nur aus dem Ziel, Kathie wieder zu
finden und sie greift nach jedem Strohhalm, den sie finden kann. Da es in New
Orleans kurz vor Mardi Gras nicht mehr möglich ist, ein Hotelzimmer zu bekommen
und sie sowieso im „Rising Moon“ mit ihren Nachforschungen beginnen will, nimmt
sie das Angebot von King, dem Barkeeper des Lokals, an, dort zu arbeiten und
gleichzeitig das Zimmer in der oberen Etage zu beziehen. Nebenbei läuft sie dem
mysteriösen blinden Besitzer John Rodolpho über den Weg, der meist nur abends
auftaucht, um Jazz zu spielen und der mit seiner Musik die Leute zu Scharen ins
„Rising Moon“ zieht. Wie sollte es anders sein, Rodolpho sieht fantastisch aus,
auch wenn Anne nie seine Augen sehen kann, da er immer eine schwarze Brille
trägt, und Anne ist von Anfang an von ihm gefesselt – wobei wir wieder beim
Motto aller weibliches Helden von Lori Handeland sind:
Ich-habe-vorher-nie-Interesse-an-Sex-aber-dieser-Mann-lässt-mich-an-nichts-anderes-denken.
Nun gut, bei ihren Nachforschungen kommt Anne auch in Kontakt mit der Polizei
und dem uns aus den vorherigen Bänden schon bekannten Sullivan, der sich zu
Anne hingezogen fühlt, und von dem sie erfährt, dass in New Orleans Leute
verschwinden und ganz besonders welche, die man vorher im „Rising Moon“ gesehen
hat. Sullivan verdächtigt Rodolpho, kann ihm aber nichts beweisen. Meist
tauchen die verschwundenen Leute tot irgendwo in den Sümpfen wieder auf,
nachdem sie ein wenig verbrannt worden waren. Uns als Insider sagt das
natürlich alles, aber unserer guten Anne natürlich nichts.
Nachdem Anne im Haus einen Voodoo-Altar gefunden und Tiere bemerkt hat, von
denen jeder sagt, es gäbe im Haus keine, stellt sie Nachforschungen in Bezug
auf Voodoo an. Sie findet in einem Internet-Café eine recht auskunftsfreudige
Person namens Maggie und erfährt so einiges über Voodoo, eine paar Sagen um
einen verfluchten Mann, der sich unter dem „Crescent Moon“ (Siehe: 4.Band)
verwandeln muss und über Loup-Garou, die Voodoo-Gestaltwandler.
Anne glaubt natürlich nichts von alledem bis zu dem Tag, als ein großer Wolf
mit menschlichen Augen vor ihr steht und sie nur durch einen anderen Wolf
gerettet wird. Der geheimnisvolle andere Wolf taucht mehr als einmal auf und
als sich dann noch ein Mann vor Annes Augen in einen Wolf verwandelt, kann sie
nicht mehr abstreiten, dass es neben der gewohnten Welt eine andere gibt.
Da Maggie plötzlich nicht mehr zu finden ist und alles nach Voodoo schreit,
nimmt Anne Kontakt zu der uns ebenfalls schon bekannten Priesterin Cassandra
auf. Anne weiß schon zu viel und aus dem Grund wird sie in das Geheimnis der
Werwölfe eingeweiht.
Dann geht es Schlag auf Schlag. Sullivan wird von einem Wolf gebissen und
flüchtet mit zerrissener Kehle aus dem Krankenhaus, in dem er für tot erklärt
wurde. Anne sieht Kathie, folgt ihr durch die Menschenmassen während Mardi Gras
und landet in den Fängen eines völlig neues Sullivans, der jetzt beherrscht vom
Lycantropy-Virus, keine Skrupel hat, seinen Wunsch, Sex mit Anne zu haben, auch
mit Gewalt durchsetzen zu wollen. Und wieder kommt der schwarze Wolf, der Anne
im letzten Moment rettet – kurz bevor Murphy, Cassandras Mann, auftaucht. Der
schwarze Wolf flüchtet bei Murphys Erscheinen, doch dieser wird skeptisch.
Rodolpho ist Spanisch und bedeutet: Famous Wolf. Plötzlich schließen
sich alle Verbindungen. Wir erfahren, wer Rodolpho wirklich ist und wir
erfahren einmal mehr, was das „höchste Opfer“ für jemanden bedeuten kann.
Wir erfahren auch, was aus Kathie geworden ist, aber ihr Schicksal bleibt am
Ende des Bandes offen, weil sie verschwindet und nicht, wie Sullivan, gefangen
werden kann. Bleibt abzuwarten, ob Lori Handeland ihr Schicksal in einem der
folgenden Bände noch mal aufgreift.
Ich muss sagen, mir hat das Buch besser gefallen, als der vorherige Band, in
dem Cassandra planlos durch Haiti stolperte und mir gefällt auch, wie alle
Bücher miteinander in Verbindung stehen. Zwei Bände warten jetzt noch darauf,
gelesen zu werden^^
Hidden Moon - Band 7
Buch 7 in der Night-Creatures-Reihe führt uns nach Georgia, in eine kleine Stadt namens Lake Bluff.
Claire Kennedy, die die Stadt verlassen hatte, um in Atlanta Karriere in der Journalismusbranche zu machen, war nach riesiger Enttäuschung und mit seelischen Wunden zurück gekehrt zu dem Platz, an dem sie sich immer sicher gefühlt hatte. Sie hat den Platz ihres gestorbenen Vaters, als Bürgermeister von Lake Bluff angenommen, und versucht zu vergessen, was in Atlanta passiert ist.
Ihr zur Seite steht ihre ehemalige Jugendfreundin Grace, heute Sheriff von Lake Bluff, der Stadt, die ihre hauptsächlichen Einnahmen durch das alljährlich stattfindende Full-Moon-Festival verdient. Das Festival steht kurz bevor, als beide damit konfrontiert werden, dass eine Karawane von Zigeunern am See campiert und sie erfahren, dass diese durch einen Vertrag angeheuert wurden, um an den Festlichkeiten mitzuwirken.
Wie sollte es anders sein, der Chef der Zigeuner entpuppt sich als der blendend aussehende Malachi Cartwight, der so geheimnisvoll ist und so fantastisch aussieht, dass unsere Claire wieder einmal hin und weg ist. Nach dem, was in Atlanta passiert war, ist für mich schwer vorstellbar gewesen, wieso sich auch Claire wieder so benimmt, als müsse sie sich jedes Mal auf den Mann stürzen, wenn sie ihn trifft, aber nun ja, das ist wohl Lori Handelands Stil, sie kann nicht anders.
Dann wird ein Tourist von einem Wolf gebissen und verschwindet mit einer tödlichen Bisswunde am Hals, der Besitzer des lokalen Schundblattes, der auf Claires Posten scharf ist, taucht nicht wieder auf, nachdem er eine Auseinandersetzung mit Claire und Malachi hatte und Claires Bekannter Josh aus Atlanta, den sie nie wieder sehen wollte, erscheint in Lake Bluff und wird nicht wieder gesehen, nachdem Malachi ihn aus Claires Haus geschmissen hatte.
Grace, als Sheriff, muss den Fällen nachgehen und nachdem Josh tot auf dem Obduktionstisch liegt und der Arzt, der die Untersuchungen führt, plötzlich hellhörig wird, als er von dem Touristen erfährt, der mit der tödlichen Verletzung aus dem Fenster des Krankenhauses geflüchtet ist, da er im 2.Weltkrieg in Europa ähnliches erlebt hat, richten sich alle Nachforschungen plötzlich auf mysteriöse Dinge, die Werwölfe betreffen und der Hauptverdächtige ist Malachi.
Claire will es nicht glauben, denn der Mann benimmt sich äußerst sensibel und zurückhaltend und keineswegs so, wie der Arzt die seelenlosen Werwölfe beschrieben hat und er widersteht auch dem Silber-Test, den Claire trotz ihrer Skepsis durchführt. Also kann er kein Werwolf sein, oder?
Die mehr als interessante Aufklärung des Falls verrate ich natürlich nicht, sondern nur, dass wir mit einer weiteren Ursache für Gestaltwandler zu tun bekommen und mit einer noch interessanteren, wenn auch für Handeland typischen, Lösung. Das letzte Drittel habe ich fast verschlungen, weil es im Gegensatz zum Anfang, auf jeder Seite etwas Neues brachte. Der Titel macht schon neugierig und diesmal dauerte es bis zur Hälfte des Buches, ehe überhaupt erst einmal der Begriff Hidden Moon auftauchte.
Jetzt habe ich leider nur noch einen Teil hier liegen und mal schauen, was der bringt.
Thunder Moon - Band 8
Im achten Band der Night-Creatures-Reihe, der so wie es
aussieht, der letzte Teil ist, bleiben wir in Georgia und der Stadt Lake Bluff.
Diesmal ist Claires Freundin Grace, Sheriff von Lake Bluff,
die Hauptfigur und ihre indianische Cherokee- Abstammung. Jede indianische
Familie ist auf einen Clan zurück zu führen und Grace’ Clan ist der Panther.
Ihre Urgroßmutter, die jedoch verstorben ist, hatte die Rituale der Cherokee
und deren Magie noch ausgeübt, konnte Grace jedoch nie darin unterrichten, da
es Grace Vater, der damalige Sheriff, verboten hatte und ihr jeglichen Umgang
untersagt hätte, wenn er erfahren hätte, dass sie sich an sein Verbot nicht
gehalten hätte.
Alles, was Grace von ihrer Urgroßmutter geblieben war, waren
die Notizen in der fremden Sprache, die sie nie gelernt hat.
Das Buch beginnt am Tag des Thunder Moons, Mitte Juli,
inmitten eines Gewitters, als eine leuchtende Kaskade vom Himmel kommt und für
einen Moment eine Stelle so grell leuchtet, dass alle glauben, ein Feuer wäre
ausgebrochen.
Es gab kein Feuer, aber ab diesem Moment beginnen Leute in
Lake Bluff zu sterben. Anfangs fällt es niemandem auf, da es alles alte, kranke
Menschen waren, bei denen sowieso damit gerechnet wurde, dass sie nicht mehr
lange zu leben hatten und die Todesursache offensichtlich Herzversagen oder
etwas ähnliches sein musste.
Nebenbei taucht ein toll aussehender neuer Arzt auf, Ian
Walker, Cherokee, mit dem ich erst mal gar nichts anfangen konnte, außer dass
er der lieben Grace den Kopf verdreht. Da nebenbei auch ein Wolf Grace über den
Weg läuft, nahm ich erst an, alles geht wieder in dieselbe Richtung, aber weit
gefehlt. Die erste Vermutung, dass wir es diesmal mit keiner Werwolfplage zu
tun haben, kam mir, als der Wolf durch Grace hindurch springt und wir ein wenig
mehr über Cherokee-Legenden erfahren.
Der Geisterwolf ist ein so genannter Messenger-Wolf, den
jemand aus der Welt der Toten zurück geschickt hat, weil er den
Hinterbliebenden etwas mitzuteilen hat. Grace ahnt, dass nur ihre Urgroßmutter
den Wolf geschickt haben kann, aber sie weiß nicht warum.
Von dem mysteriösen Ian, der eine Adler-Feder im Haar und
das Tattoo eines Adlers auf der Schulter trägt, erfährt sie, dass ein
Messenger-Wolf erst verschwindet, wenn die Nachricht überbracht ist. Das Tattoo
und die Feder bedeuten eigentlich, dass der Mann ein Krieger ist, aber Grace
kann ihn nicht einschätzen.
Nachdem eine Person gestorben ist, die eigentlich nicht
krank war, holt Grace den Arzt, den wir aus Band 7 kennen, da sie eine übersinnliche
Ursache vermutet und lässt ihn eine Autopsie durchführen. Eine schockierende
Tatsache kommt dabei ans Licht, die allerdings niemanden sonderlich
weiterbringt: Alle gestorbenen Personen haben kein Herz mehr. Aber sie haben
auch keine Wunden, die darauf schließen, dass jemand das Herz entfernt hat.
Jetzt beginnt Grace im Internet zu recherchieren und erfährt
einige interessante Sachen. Nun weiß sie, mit was sie es zu tun hat, nämlich
mit der gefährlichsten der Cherokee-Hexen, der Kâlanû Ahyele’-skǐ, einer
Raven Mocker, Wesen, die das Herz essen
und die restliche Lebensenergie stehlen, die ihren Opfern noch zur Verfügung
steht. Eigentlich wählt die Hexe alte und kranke Menschen aus und stiehlt die
wenigen Tagen oder Wochen, die noch übrig sind, aber die Hexe in Lake Bluff
stellt fest, dass es auch anders geht und sie viel mehr gewinnt, wenn sie
Menschen tötet, in denen noch jede Menge Leben schlummert – junge, gesunde
Menschen.
Grace weiß nun zwar, was in ihrer Stadt wütet, aber nicht,
was sie dagegen tun soll.
Hilfe erhält sie von Ian Walker, den sie erst verdächtigte,
der sich aber nun als Angehöriger der
Nighthawk
Keetoowahs, einer Cherokee-Organisation, die gegen mystische Kreaturen
kämpft, heraus stellt. Er kann die Notizen von Grace Urgroßmutter lesen und
erfährt, wie man die
Raven Mockers
töten kann, aber dazu muss Grace ihr Erbe antreten, als Angehörige des
Panther-Clans, und sie muss herausbekommen, was ihr der Messenger-Wolf nun
eigentlich versucht zu sagen.
Das Buch war klasse, wenn mich auch das abrupte Ende irritierte. Ich weiß jetzt nicht, ob noch eins folgen wird oder nicht. Man könnte es als Ende auffassen, muss aber nicht. Jedenfalls gefielen mir hier die ganzen Erklärungen zu den Cherokee-Legenden und der indianischen Magie, was eine schöne Abwechslung zu den bösen, bösen Werwölfen der letzten Bände darstellte.
Phoenix - Cronicles
Any Given Doomsday - Band 1
Da die Werwolfsaga noch nicht weiter geht, habe ich mir eine weitere Serie von Lori Handeland bestellt. Es handelt sich um den ersten Band der Phoenix Chronicles.
Elizabeth Phoenix, mit einigen psychischen Gaben ausgestattet, arbeitete einst im Dienst der Polizei, war aber allen Kollegen etwas unheimlich.
So quittiert sie den Dienst, nimmt einen Job in einer Cop-Bar an und hilft nur gelegentlich, wenn sich jemand überwindet und zur Lösung eines Falls auf ihre psychischen Kräfte zurückgreift (Tatorterkennung oder Mörderidentifizierung durch Berührung von Beweismaterial).
Dann wird Ruth, die Frau, die sie adoptiert und zusammen mit anderen Waisenkindern groß gezogen hat, ermordet und Elizabeth erreicht die Schwerverletzte, die ihr in ihrem letzten Atemzug mitteilt, dass der finale Kampf begonnen hat und dann bricht Elizabeth neben der Toten zusammen, nachdem Visionen und mehr auf sie einstürmen. Sie erwacht, ohne sich erinnern zu können, warum sie bewusstlos geworden ist.
Alles, was die Polizei zur Aufklärung des Mordes hat, ist der Hinweis auf den vermeintlichen Mörder: Jimmy Sanducci, ebenfalls ein Waisenjunge, der von Ruth aufgezogen wurde und bei dem es sich um Elizabeths erste große Liebe, der eine große Enttäuschung folgte, handelte.
Elizabeth glaubt nicht an Jimmys Schuld und schon tauchen die ersten Monster auf, die versuchen sie zu töten. Eine leise Stimme, die Elizabeth als die von Ruth erkennt, flüstert ihr die Namen der Monster zu, aber erst als sie Jimmy findet, erfährt sie, was tatsächlich passiert ist.
Ruth war eine Seherin, die Führerin einer Gruppe von Sehern und Dämonenjägern - Halbdamönen mit einem menschlichen Elternteil - die es sich seit Äonen zur Aufgabe gemacht hat, Dämonen zu jagen und zu töten. Ruth hatte in Elizabeth erkannt, dass diese dazu auserkoren war, die Führung zu übernehmen und sie hatte alles getan, um ihr in ihrer Jugend eine Ausbildung ihrer Kräfte zu ermöglichen. Aber erst mit Ruths Tod wurde ein voller Übergang der Kräfte auf die junge Frau möglich. Ruth wählte ihren Tod, um als Beraterin in den Träumen Elizabeths zu helfen und um Elizabeth die Macht zu geben, die Leitung zu übernehmen.
Doch Elizabeth kann mit der Macht noch nicht viel anfangen, weil sie nicht weiß, wie sie sie nutzen soll. Deshalb bringt Jimmy, der Dhampir, wie Ruths Stimme flüstert als Elizabeth ihn berührt, sie zurück zum Ausbildungsort ihrer Jugend und zu dem Mann, den sie damals am meisten gefürchtet hat, weil er ihr Angst einjagte: Sawyer. Auch Sawyer ist kein Mensch, stellt sie fest, als ihre neuen Sinne diesmal flüstern: Skinwalker.
Durch ihr neues Wissen wird der Mann plötzlich weniger gefährlich und mehr attraktiv - ja schließlich wollen wir ja auch bisschen heißen Sex lesen, ne? Sawyer erklärt ihr die Grundzüge des Daseins, die Herkunft der Dämonen, oder besser Nephilim, wie sie hier genannt werden und er erklärt ihr ihre Bestimmung. Mit Erklärungen erreicht er aber noch lange nicht, dass Elizabeth plötzlich ihre Macht benutzen kann.
Nein, dazu bedarf es etwas ganz anderes und hier musste ich ein wenig schmunzeln: Sex. Nach einer heißen Nacht mit Sawyer stellen sie fest, dass Elizabeth eine sehr nette Gabe besitzt. Sie ist ein Empath, das bedeutet, durch Sex eignet sie sich die parapsychischen Fähigkeiten der Person hat, mit der sie geschlafen hat. Ich ahne schon, worauf das in den nächsten Bänden hinausläuft.
In diesem Band ist es Jimmys Vater, einer der gefährlichsten Vampire und Hexer, der beginnt, Seher zu töten, obwohl niemand deren Namen und Aufenthaltsort wissen dürfte und während Elizabeth ihre Ausbildung erhalten soll, zieht Jimmy los, seinen Vater zu töten. Wie sollte es anders sein, er verschwindet und Elizabeth muss sich mit dem Problem herumschlagen, Jimmy, der durch seinen Vater in dessen Blutbann bezogen wurde, zu retten und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass der Meistervampir vernichtet wird. Klang in meinen Ohren wie: Mission Impossible, aber Handeland hat sich eine nette Lösung einfallen lassen, die natürlich erst mal Sex mit Böse-und-Blutrünstig-Jimmy beinhalteten musste.
Lori Handeland liest sich für mich durch ihr einfaches Englisch sehr schön und ich denke auch, dass ich diese Serie weiter verfolgen werde. Ich lasse mich überraschen, ob es wirklich mit einer schönen logischen Handlung weitergeht oder damit endet, dass Elizabeth mit jedem Mann im Bett landet, der ihr über den Weg läuft, damit sie seine Kräfte absorbieren kann.