Der Foetus - nie geboren

Fortsetzung zu „Die Magd und der Vampir“. Die untote Tara trägt immer noch das uneheliche Kind ihres Vaters in sich. Angelus muss dies ändern.

Warnung: Diese Story ist absolut ungeeignet für Frauen, die traumatische Erfahrungen im Zusammenhang mit Babys oder Föten gemacht haben. Jemand, der ein Problem mit dem Thema Abtreibung hat, sollte diese Story nicht lesen. Sie ist hart und blutig, jedoch sollte man darüber nachdenken, dass es sich bei dem Baby um einen toten Fötus im untoten Mutterleib handelt!!! Wer so etwas nicht mag, sollte es nicht lesen!

Hauptcharakter(e)/Paar(e): Tara/Angelus

Altersfreigabe: ab 18, wegen extremer Gewalt !!!

Genre: alternatives Universum

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Angelus reichte Tara noch einmal die Flasche mit dem Scotch. Sie nahm einen tiefen Schluck daraus und schüttelte sich, weil das Getränk ihr in der Kehle brannte. Darla nahm ihr die Flasche ab und stellte sie auf ein kleines Beistelltischchen. Dann setzt Tara sich auf den großen Tisch, der mitten in dem Haus stand, das Darla und Angelus von einem Herrn des niederen Adels „geerbt“ hatten.

Der Kerzen des Kronleuchters brannten und auch sonst waren in dem abgedunkelten Zimmer mehrere Kerzenhalter verteilt. Alle Spiegel, die sich in dem Haus befanden, hatten sie in dieses Zimmer geschafft, damit sie das Kerzenlicht reflektierten, denn Angelus brauchte gute Sicht. 

Tara knöpfte gerade ihr Kleid und ihr Korsett auf, als Angelus das Rasiermesser des ehemaligen Hausherrn wetzte. Sie reichte ihre ausgezogene Kleidung an Darla weiter, die diese dann auf einen der Stühle legte, ehe sich die Aschblonde auf den Tisch legte. Ausgestreckt lag sie da, den Kopf auf ein Kissen gebettet und sowohl Arme als auch Beine rechts und links vom Tisch herunterbaumelnd. Angelus nahm raue Stricke und band ihre Knöchel und Handgelenke damit an den Tischbeinen fest. 

„Scotch“, murmelte Tara, woraufhin Darla ihr die Flasche an den Mund hielt. Tara hob ihren Kopf an und trank in gierigen Schlucken. Während sie trank, fühlte sie Angelus Hände, die ihren nackten Körper streichelnd liebkosten.

Er knetete zärtlich ihre Brüste und kitzelte sie spielerisch unter den Armen, dann strichen seine Hände an ihren Seiten entlang zu ihren Oberschenkeln. Er massierte das blasse Fleisch und schickte Schauer durch Taras, vom Alkohol leicht tauben, Körper, als er einen Finger zwischen ihre Schamlippen hindurch gleiten ließ. 

Tara entspannte sich unweigerlich unter seinen sachkundigen Händen und kaum war das geschehen, zog Angelus das Rasiermesser von der Tischplatte in seine Hände. Er ließ von ihrem Körper ab. 

Keine Sekunde später spürte Tara, wie Angelus ihre Bauchdecke sachkundig aufschnitt. Tara schrie auf, als das Rasiermesser ihre unteren Bauchmuskeln durchtrennte. Sie spürte das Blut, das aus ihr heraus quoll und der schneidende Schmerz, als Angelus Hand in den entstandenen Spalt hineingriff.

Taras Kopf schoss in die Höhe und ihr gesamter Körper wollte sich aufbäumen, konnte jedoch nicht, weil sie gefesselt war. Sie wand ihren gepeinigten Körper unter den unverstellbar heftigen Schmerzen. Sie schrie und kreischte, doch es half nichts. Immer weiter schob Angelus seine Hand in ihren aufgeschlitzten Körper und als sie bis zum Gelenk in den kalten Tiefen vergraben war, begann er tastend nach dem Objekt seiner Begierde zu suchen.

Unaufhörlich warf Tara ihren Kopf von rechts nach links. Sie hatte die Augen zusammengekniffen und ihr Haaransatz war schweißdurchtränkt. 

Schließlich fand Angelus, was er gesucht hatte. Er griff nach dem Klumpen in Tara und riss in ihr mit aller Gewalt aus dem zierlichen Körper. 

Die junge Vampirin riss ihre Augen auf. Sie starrte in den Spiegel, um zu sehen, was vor sich ging, doch alles was sie sah, war ein – anscheinend in der Luft schwebender – roter Klumpen. Sie spürte, wie etwas schmerzhaft an ihrem Bauch zerrte, doch dann hielt sie den Schmerz nicht mehr aus und wurde bewusstlos.

 

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Nur sehr langsam erwachte Tara aus ihrem Schlaf. Sie lag in einem großen Bett und instinktiv wusste sie, dass es nicht ihr Bett war. Tatsächlich lag sie in dem Bett von Darla und Angelus, in das sie nur durfte, wenn den beiden danach war.

Sie trug ihr Nachtgewand und als sie sich ihres Körpers wieder bewusst wurde, konnte sie einen eng anliegenden Verband um ihre untere Taille spüren. Dann strömten die Erinnerungen wieder auf sie ein. 

Sie hörte ein Geräusch neben sich und öffnete ihre Augen. In einem Sessel in einer Zimmerecke saß Angelus und legte sein Buch bei Seite, dass er bis eben im Kerzenschein gelesen hatte.

Nun nahm er die Kerze, stand er auf und ging auf das Bett zu, in dem Tara lag. Er stellte die Kerze auf dem Nachtschränkchen ab und setzte sich an die Seite des Bettes. Zärtlich streichelte er über ihre Wangen. 

„Wie geht es dir, mein Childe?“, fragte er mit deutlicher Fürsorge in der Stimme.

„Danke, Sire, es geht mir wieder besser. Wie lange war ich bewusstlos?“

„Etwa zehn Stunden, aber ich denke, du bist einfach irgendwann in den Schlaf übergeglitten. Nach zwei Flaschen Scotch wäre das durchaus verständlich – immerhin bist du das Trinken noch nicht gewohnt“, erklärte Angelus lächelnd. Tara nickte nur stumm.

„Was habt ihr mit ihm gemacht?“, fragte Tara leise.

„Er ist noch hier“, antwortete Angelus knapp.

„Lasst mich ihn sehen.“ 

Angelus sah Tara forschend an, nickte dann aber nur stumm., bevor er sich erhob und ein Tablett von der Kommode holte. Es war ein silbernes Tablett, an den Griffen schon leicht angelaufen war, doch was darauf lag, wurde von einem dunkelblauen Tuch verhüllt. Er brachte ihre das Tablett und half ihr dabei, sich aufzusetzen, denn trotz ihrer Vampirheilungskräfte waren Teile ihrer Bauchmuskulatur immer noch stark verletzt. 

Tara zog das Tuch von dem Tablett und sah auf den Klumpen vor ihr. Es war ihr Baby. Das wurde ihr bewusst, aber sie hatte keinerlei emotionale Bindung zu dem toten Lebewesen auf dem silbernen Tablett. Zum einen natürlich, weil sie nun ein Dämon war, aber zum anderen, weil das Kind von ihrem eigenen Vater gezeugt worden war. 

Sie nahm den Foetus in ihre rechte Hand und erkundete mit dem Zeigefinger der linken Hand den kleinen Körper. Die Nabelschnur hatte Angelus abgeschnitten, nachdem er sie ihr aus dem Körper gerissen hatte. Der Foetus war gewaschen worden und man erkannte die winzigen, stummelförmigen Ausbildungen, die einmal hätten die Arme und Beine des Kindes werden sollen. Sie sah den zu großen, seltsam geformten Kopf, der beinahe kein Gesicht hatte und war seltsam fasziniert von der leicht durchsichtigen Haut.

Tara legte das Ungeborene auf das Tablett zurück und bedeckte den Körper des Foetus wieder mit dem blauen Tuch. 

„Hat es noch gelebt?“, wollte sie wissen.

„Nein. Es war tot.“

„Aber wie kann das sein? Wir teilten uns doch die Luft, das Blut und das Essen, als ich noch lebte, wieso dann nicht auch dein Blut? Wieso wurde es nicht zu einem Vampir, wie ich es geworden bin?“, fragte Tara neugierig. 

Angelus stellt das Tablett wieder in das Dunkel auf die Kommode, setzte sich wieder zu Tara und lehrte sie eine weitere Lektion, die sie in ihrem Vampirdasein zu wissen hatte. 

„Das stimmt, während du gelebt hast, hast du dir alles mit deinem Baby geteilt, aber als ich dir mein Blut zu trinken gab, schenkte ich dir lediglich einen Dämon. Das Baby lebte nur indirekt, es lebte durch dich und ist deswegen im Auge des Dämons lediglich ein Parasit und der Dämon eines Vampirs befällt niemals den Parasit, lediglich den Wirt. Der Dämon lebte in dir weiter und hielt dich davon ab, zu sterben, doch da das Baby diese Kraft nicht besaß, eben weil der Dämon allein dich akzeptiert hat, ist es nur wenige Sekunden nach dir gestorben, weil dein Herz stehen geblieben war und du aufgehört hattest zu atmen.“ 

Tara nickte. 

„Aber Sire, wieso musstet ihr den Foetus dann so dringend aus mir entfernen?“, wollte sie noch wissen, denn Angelus hatte ihr gesagt, wenn er den Eingriff nicht vornähme, wäre Taras Unleben gefährdet. 

„Im Moment deines Sterbens war der Dämon nicht an dem Foetus interessiert, aber es gab schon Fälle, in denen er sich in den Körper des – bereits gestorbenen – Foetus zurückzog, sobald die Vampirin stark verletzt wurde. Anstatt mit seinen Kräften für ihre Heilung zu sorgen, ist er auf den „Ersatz-Körper“ umgestiegen, denn der Dämon merkt nicht, dass er den toten Foetus nicht als Hülle benutzen kann. Sobald er den Körper des Foetus besetzt, verendet die Mutter, weil der Dämon sie am „Leben“ hielt. Und auch der Dämon verendet, weil es ihm nicht gelingt, den Foetus „wieder zu beleben“. Sobald wir dich richtig in das Vampirleben eingeführt hätten, wärst du bei jedem Kampf in Lebensgefahr gewesen. Das klingt alles sehr kompliziert, ich weiß, hast du es dennoch verstanden?“, fragte Angelus. 

„Ja, Sire, das habe ich. Aber wenn mir die Frage gestattet ist: Woher weiß man das alles?“ 

„Wenn die Mutter stirbt, ist sie kein Dämon mehr, sondern eine normale, menschliche Leiche. Es ist der einzige Weg für einen Vampir, nicht zu Staub zu werden, sobald er verendet. Man hat natürlich dieses Phänomen untersucht, indem man die Leichen sezierte“, erklärte er seinem Childe bereitwillig. 

„Danke, dass Ihr mich gerettet habt, Sire“, sagte Tara mit ehrlichem Dank in der Stimme. Angelus tat es jedoch mit einer lockeren Handbewegung ab. 

„Dafür ist ein Sire da, Tara. Und ich denke, bald wirst du dem richtigen Vampirleben gewachsen sein. Sobald du genesen bist, werden ich und Lady Darla dich einführen“, lockte er sie mit samtig weicher Stimme.

„Wann werde ich wieder auf den Beinen sein?“, wollte Tara eifrig wissen.

„In zwei Tagen werden wir dich wieder auf die Jagd mitnehmen“, lächelte er, amüsiert über ihren Wissensdurst.

„Wo befindet sich Lady Darla in diesem Augenblick, Sire?“, fragte Tara, als sie sich der Abwesenheit ihres Familienoberhauptes bewusst wurde.

„Sie jagt“, gab Angelus schlicht zur Antwort.

„Seid Ihr nicht auch durstig, Sire?“

„Ich habe vor einigen Stunden Bekanntschaft mit dem Gärtner gemacht“, informierte Angelus sie.

„Wann wird Lady Darla wieder zugegen sein, Sire?“

„Wirst du des Fragens eigentlich niemals Leid, mein Childe?“, kommentierte Angelus mit genervter Stimme.

„Verzeiht, Sire“, entschuldigte sich Tara leise.

„Ich glaube, es wird Zeit, dich für deine Neugier zu bestrafen“, sagte Angelus in gespielt strengen Ton und mit einem diabolischen Grinsen auf den Lippen. 

Er schlug ihre Bettdecke zurück, setzte sich zwischen Taras Beine und schob den Saum ihres Nachtgewands bis über ihre Hüften. Er spreizte ihre Schenkel und winkelte ihre langen Beine an, ehe er sich zwischen sie sinken ließ.

Seine Hände griffen einmal um ihre Schenkel herum und als sie sich auf die empfindliche Haut legten, erschauderte Tara, da sie wusste, was nun kommen würde. 

„Bitte nicht, Sire. Ich werde auch ganz brav sein und keine Fragen mehr stellen“, bettelte die unerfahrene Vampirin, die mit den neuen Dingen, die ihr Sire ihr beibrachte, noch nicht wirklich umzugehen wusste, doch ihr Erschaffer wollte davon nichts wissen.

„Du wirst deine gerechte Strafe erhalten“, bestimmte er und leckte sich dabei bedeutsam über die Lippen.

 

-Finish-

 

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